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Die Geschichte des Porsche

Die Idee zur Entwicklung eines Sportwagens aus Volkswagen-Teilen war schon vor dem Krieg entstanden. Sie wurde jedoch vom Staatsbetrieb nicht unterstützt. Nach Ende des Kriegs konnten sich die Porsches dann jedoch ans Werk machen.

Da der verfügbare VW Motor nur 24,5 PS hatte, musste der Sportwagen in erster Linie leicht gehalten werden. Man verwendete dabei einen Gitterrohrrahmen, auf den Aluminiumbleche montiert wurden. Das Gewicht des ersten Porsche betrug daraufhin 585 kg, der Motor konnte auf 35 PS gebracht werden. Damit kamen auf jede Pferdestärke lediglich 16,7 Kilo. Im Vergleich zu den heutigen Porsche ist das jedoch eine ganze Menge – beim aktuellen 911er sind es nur 4,5 Kilo pro PS. Doch für damalige Verhältnisse war der Porsche Prototyp schnell unterwegs und brachte es 135 km/h. Bei Abdecken des Beifahrersitzes des offenen Zweisitzers, wodurch die Aerodynamik verbessert wurde, konnten sogar 140 km/h erreicht werden.

1935 Dodge DUAm 8. Juni 1948 ging dann der erste Wagen der 1931 gegründeten Firma Porsche auf die Straße. Die offizielle Bezeichnung des Prototyps war “Typ 356 Nr.1″. Nachdem die Kärtner Landesbaudirektion dem Sportwagen die Straßenzulassung erteilt hatte, konnten die 35 PS erstmals offiziell gefahren werden.

Der Sohn des Porsche Gründers, Ferry Porsche, hatte sich im März 1948 allerdings mit dem bloßen Fahrgestell auf den Katschernbergpass in Österreich gewagt. D.h. ohne Straßenzulassung und ohne Karosserie! Heute undenkbar.

Das für den ersten Porsche erteilte Kennzeichen “K45 286″ ebenso wie die Zahl 356 aus der Typbezeichnung stehen seitdem für einen damals nicht vermuteten Welterfolg. Beim 356 handelte es sich dabei um den 349. Konstruktionsversuch der Firma Porsche. Der 356 Nr. 1 blieb jedoch ein Einzelstück. Er wurde für 7000 Franken an einen Schweizer verkauft, der es weiterverkaufte, dabei 500 Franken Gewinn erzielte und danach als Importeur und Händler aktiv wurde. 1953 konnte Porsche den 356 Nr. 1 wieder erwerben. Er steht seitdem im Museum.

Während hier der Vierzylinder-Motor von VW vor der Hinterachse saß und es sich mit einem Mittelmotor also um einen Sportwagen per se handelte, wurde beim zweiten Modell die Basis vom VW Käfer übernommen und entsprechend kam auch der Motor ins Heck. Und das blieb auch so.

Der 1963 auf den Markt gebrachte Porsche 911 als Parademodell der Heckkultur gehört mittlerweile unbestritten zu den berühmtesten Sportwagen weltweit. Doch fast alle Modelle haben eine gewisse Berühmtheit erlangt. Und mit dem Porsche Boxster (1996) und dem Cayman (2005) hat Porsche sich nach dem ersten Modell auch wieder an Mittelmotor-Modelle herangewagt.

1935 Dodge DUNachdem der Typ 356 Nr. 1 im Jahr 1988 bei einer Flugzeug-Verladung stark beschädigt wurde und aufwändig restauriert werden musste, soll er nun im nächsten Jahr in das aktuell im Bau befindliche Porsche Musem gebracht werden, das mit Sicherheit einen Besuch wert ist.


1 Kommentar zu “Die Geschichte des Porsche”
  1. Dieser Porsche ist ein schöner Porsche.
    Diese Farbe und die Sitze echt schön.

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